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Gesundheit | Der Darm- Die Wurzel der Lebenskraft | Barbara Hassler

 

Darmsanierung als Therapie in der Naturheilpraxis

„Der Tod liegt im Darm” wusste schon Pfarrer Sebastian Kneipp vor 100 Jahren. Nach seiner Ansicht töten sich sogar 2/3 der Menschen selber mit dem Messer und Gabel!

Nach dem „Hype” um die Candida Mykose in den frühen 90 Jahren, ist es in letzter Zeit wieder sehr still um das Thema Darm geworden. Doch nie war es so aktuell wie heute: die Belastung durch Umwelteinflüsse, ungesunde Lebensführung und andere Stressfaktoren nimmt immer weiter zu, während die Ernährung – nicht zuletzt durch die abnehmende Qualität der zur Verfügung stehenden Nahrungsmittel – immer schlechter wird. Der Körper wird alleine mit dem so genannten „Wohlstandsmüll” nicht mehr fertig, und wichtige Entgiftungsvorgänge werden stark eingeschränkt. Das „Ökosystem” Darm gerät aus dem Gleichgewicht, und dies hat nicht nur Erkrankungen des Verdauungsapparates zu Folge, sondern auch einen generalisierten Einfluss auf alle Körper- und Stoffwechselfunktionen.

Aber gerade weil der Darm eine so wichtige Rolle bei der Gesunderhaltung des menschlichen Organismus spielt, sollte seine einwandfreie Funktion und deren Wiederherstellung in der ganzheitlichen Therapie einen festen Platz haben.

Zahlen und Fakten
Der Teil des menschlichen Verdauungstraktes, der allgemein als „Darm” bezeichnet wird, beginnt jenseits des Magenausgangs und endet mit dem Anus. Insgesamt bringt es dieses wichtige Organ auf eine Länge von etwa 8 Meter! Seine innere Oberfläche beträgt etwa 200-300 Quadratmeter und ist somit das größte Austauschorgan(Vergleich: Haut 2 Quadratmeter, Lunge 100 Quadratmeter).

In einem gesunden Verdauungsapparat arbeiten Mund, Speicheldrüse, Speiseröhre, Magen, Darm, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse mit ihren tausend von Enzymen zusammen.

Verdauung bedeutet, die aufgenommenen Nahrung mechanisch, chemisch und bakteriell aufzuschließen und in Substanz und Kraft (Energie) umzuwandeln. Verdauung bedeutet aber auch, die rechtzeitige Ausscheidung unverwertbarer Abfallstoffe.

In der zweiten Hälfte des vorigen Jahrtausend entdeckte man, dass im menschlichen Darm massenhaft Bakterien vorhanden sind. Dies wurde zunächst für einen krankhaften Zustand gehalten. Bald wurde jedoch erkannt, das dies für den Darm ein ganz normaler Zustand ist. Man fand heraus, dass eine gesunde Darmflora für den Menschen von herausragender Bedeutung ist.

Die Darmflora besteht aus bis zu 500 Bakterienspezies, die teilweise der so genannten „Fäulnisflora” und teilweise der so genannten „Säuerungsflora” zugeordnet sind. Die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts zwischen Fäulnisflora und Säuerungsflora ist von größter Wichtigkeit, denn nicht alle Bakterien sind ungefährlich. Allein die Säuerungsflora (z.B. Enterokokken, Bifidobakterien) ist harmlos und wird zu Therapiezwecken oral zugeführt.

Als ein Hauptmerkmal für die gestörte Darmflora ist die Verminderung der Hauptbakteriengruppen der nützlichen Darmflora anzusehen, während geduldete oder gänzlich körperfremde Bakterienarten sich ausbreiten. Diese haben einen Fäulnisstoffwechsel und sind zum Teil Toxinbildner, also Giftproduzenten.


Folgende Störfaktoren können das Gleichgewicht der Darmflora beeinflussen:

Antibiotika
bekämpfen nicht nur krankmachende Erreger, sondern töten auch die nützlichen Darmbakterien. Dies begünstig die Vermehrung von weniger erwünschten Keimen. Die Barrierefunktion wird geschwächt oder bricht sogar zusammen. Hefepilze sind hier besonders begünstigt, weil sie gegen Antibiotika unempfindlich sind. Die Dysbiose kann damit leicht in eine echte Pilzinfektion übergehen.

Kortison und Chemotherapeutika
unterdrücken die körpereigenen Abwehr und werden deshalb bei Autoimmunerkrankungen und zur Krebstherapie eingesetzt. Darüber hinaus verändern sie aber auch die Darmschleimhaut, was schließlich zu einer Dysbiose führt. Fremderreger können sich nun explosionsartig vermehren – oft sind Pilzinfektionen die Folge.

Die „Pille” und Hormone in der Menopause
Das die Pille und Menopausen-Hormonen enthaltene Östrogen wirkt ein Dünger auf Hefepilze. Bei einer ohnehin geschwächten Darmflora, kann es unter Einnahme von Östrogenen zu einer Pilzinfektion kommen. Fehlernährung fördert das Nahrungsangebot für die Fäulnisflora, durch eine Menge unverdaute Nahrung im Dickdarm. Zunächst reagiert die Dickdarmflora mit Dysbiose, später dann auch die Dünndarmflora.

Strahlentherapie
Durch die Strahlen wird die physiologische Darmflora geschwächt und Keime und Pilze können sich ungebremst vermehren.

Infektionen
Bei Konfrontation des Körpers mit „unbekannten Erregern” (Beispiel Auslandsreisen), reicht die Barrierefunktion oftmals nicht aus, um eine Infektion zu verhindern. Auch durch Überschwemmung des Organismus mit Keimen (z.B. streuender Herd) kommt es zu einer Abwehrschwäche, weil der Körper ständig mit der Abwehr dieser immer wiederkehrenden Erreger beschäftigt ist.

Operationen
Wenn zum Beispiel Teile des Darms entfernt werden oder aber die Abwehr durch langwierige Genesungsprozesse und verabreichte Medikamente geschwächt wird.

Übermäßiger Gebrauch von Abführmittel
schädigt die Darmschleimhaut und die natürliche Darmflora erheblich. Außerdem ist der vollständige Aufschluss der Nahrung durch eine viel zu schnelle Darmpassage nicht mehr gewährleistet.

Psychische Faktoren
Stress schwächt nicht nur den Körper, weil Vitamine, Mineralstoffe und Energie im Übermaß verbraucht werden. Oftmals werden die Depots durch eine schnelle, ungesunde und wertlose Ernährung nicht einmal wieder aufgefüllt. Stress hat aber auch über das Nervensystem eine erhebliche Auswirkung auf den Darm und seine Funktion. Über einen langen Zeitraum



hinweg, hemmt er die Peristaltik – es kommt zu Verstopfung, Gährungs- und Fäulnisprozessen im Darm, die Überflutung des Körpers mit Toxinen sowie einem Überangebot von Nahrung für die Fäulnisflora, die dann die Säuerungsflora überwuchert.

Umweltgifte und Elektrosmog
schwächen den Körper, das Nervensystem, überlasten den gesamten Organismus mit Toxinen, gegen die es zu Kämpfen gilt. Das Immunsystem ist irgendwann nicht mehr in der Lage, irgendeine Form von Abwehr zu leisten. Besonders zu erwähnen sind Quecksilber, Formaldehyd, Pestizide, Herbizide, Asbest, Lösungsmittel, Ozon.


Übersäuerung
entsteht durch Fehlernährung, geopathische und elektromagnetische Strahlenbelastung, unzureichende Versorgung der Zellen mit Sauerstoff, psychische Belastung und Stress. Ein saures Millieu ist ein Paradies für die Fäulnisflora und Hefepilz.


Symptome einer Dysbiose
Eine Dysbiose und damit eingeschränkte Darmfunktion, muss sich nicht zwingend in erster Linie durch Verdauungsproblemen bemerkbar machen. Viele Erkrankungen, die sich „darmfremd” abspielen, können das Ergebnis einer, über einen längeren Zeitraum bestehenden, Dysbiose sein.


Mundgeruch
Sodbrennen und Blähungen
Verstopfung und Völlegefühl
Bauchkrämpfe und Durchfälle


Reizdarmsyndrom
Divertikel und Divertikulitis
Magen und Darmgeschwüre
Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn
Dickdarmkrebs


Schlechte Allgemeinbefinden
Kopfschmerzen, Migräne
Erhöhte Infektanfälligkeit
Lange Rekonvaleszenz
Vitamin – und Mineralmangel

Hauterkrankungen (Neurodermitis, Akne)
Allergien, allergisches Asthma
Autoimmunerkrankungen
Zahnschäden (Karies, Paradontose)
Psychische Störungen und Depressionen
Gewichtsprobleme
Stoffwechselerkrankungen (Diabetes, Gicht)
Rheumatische Erkrankungen
Gallen- und Nierensteine
Herz- und Leberstörungen







All diese Erkrankungen und Symptome können auf eine gestörte Darmfunktion und damit einen gestörten Stoffwechsel zurück zu führen sein. Oftmals lässt sich die eigentliche Ursache nicht einmal mehr bestimmen – zum Beispiel bei sehr langen Krankheitsgeschichten.

Fest steht aber, dass in sehr vielen Fällen, eine Darmsanierung als Bestanteil einer ganzheitlichen Therapie einen sehr günstigen Einfluss auf derartigen Erkrankungen haben kann.

Was tun?
Die Naturheilkunde bietet hierfür eine Fülle von Möglichkeiten und Ansätzen. Hierzu gehören Ernährungsberatung, mikrobiologische Untersuchungen, manuelle Therapien,
Reinigungsverfahren, Förderung der Entschlackung etc.

Es gilt, für das Individuum Mensch eine individuelle Diagnose –und Behandlungsmethode zu finden, um den Heilungsprozess bestmöglich zu unterstützten.

 

Portrait: Barbara Hassler

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