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Bewusstseinsbildung | Fremde Länder - Wasserspiele mit Delphinen | Lisa Biritz

 

Träume leben und Sehnsucht stillen
Es beginnt auf einer Visionssuche. Vier Tage und drei Nächte bin ich allein im Wald, fastend. Manchmal frierend, wenn es regnet; manchmal glühend, wenn die Sonne runterknallt. Immer wieder rüttelt mich das Wechselbad der Gefühle und Wahrnehmungen. Zweifel darüber, was jetzt eigentlich richtig ist. Stimmt das, was ich jetzt gefühlt habe? Oder ist es vielleicht diese andere kleine Stimme in mir? Verwirrung. Ich kann mich nicht entspannen. Irgendwann am zweiten Tag gebe ich innerlich auf, kapituliere. Ruhe kehrt in mir ein, Frieden. Mein Verstand hat losgelassen. Ich höre meine innere Stimme - ohne Worte -, erlebe meine Verbindung zum großartigen Ganzen.

Der Spiegel der Natur schenkt mir klare Bilder, ich bekomme Einsichten, Visionen: Ich bin im Wasser mit Menschen – und Delphinen. Wir sind auf dem offenen Meer. Ich begleite die Menschen, unterstütze sie. Wir schwimmen alle gemeinsam mit den Delphinen. Wir sind alle sehr glücklich.

DIE VISION: HEILUNG MIT DELPHINEN

Sofort begreife ich die Bilder. Schon seit Jahren reise ich um die ganze Welt, um mit frei lebenden Walen und Delphinen zu schwimmen. Ich liebe es, im warmen Wasser zu schweben, geborgen wie im Bauch meiner Mutter. Ich liebe es, wenn die Delphine kommen, wie wir uns neugierig anschauen. Wie wir uns gegenseitig in die Augen blicken, und das Erkennen da ist. Ich spüre ihre Seele. Und ich weiß, sie spüren meine. Und dann – mit ihnen zu schwimmen und zu spielen! Die Luft anzuhalten, hinabzutauchen, mich zu drehen. Sie drehen sich mit mir. Gemeinsam steigen wir hoch, in einer Spirale, die sich oben an der Wasseroberfläche wie eine Blüte öffnet, explodiert. Dann tauchen wir wieder gemeinsam ab und das Spiel geht von neuem los.

Und dann diese wunderschönen Plätze, wo die Delphine und Wale zu Hause sind: idyllische Buchten auf kleinen tropischen Inseln in der Karibik und auf Hawaii, Traumstrände, die am lateinamerikanischen Festland an den Regenwald angrenzen. Vor mir im Wasser Delphine und Wale. Und auf dem Festland in meinem Rücken schweben Schmetterlinge, so groß wie meine Hand, turnen Affen in Bäumen, fliegen bunte Aras und Kakadus kreischend durch die Luft.
Die Menschen, denen ich unterwegs begegne, zieht es genauso wie mich immer wieder in diese unglaubliche Natur. Manche leben dort. Von vielen lerne ich im Laufe der Jahre, wie das geht – das Schwimmen mit den Walen und Delphinen. Worauf es zu achten gilt, was man wissen muss. Wo wir herkommen, darüber reden wir meist nur kurz.

Vor allem aber reden wir über die Tiere, denen wir begegnet sind: was sie in unseren Seelen bewirkt haben; welche Freudentränen uns heute kamen; wir wir uns plötzlich wieder wie Kinder gefühlt haben. Und lachend erleben wir das Leben und die Welt wieder als eine riesige Abenteuerwiese.

MEINE AUFGABE WAHRNEHMEN

Es regnet wieder. Ich zittere, nicht nur wegen der Kälte – sondern auch bei der Vorstellung, dass ich so etwas wirklich selbst auf die Beine stellen soll: Menschen dabei zu begleiten, mit den Delphinen zu schwimmen. Gruppen! Ausgerechnet ich: Eine, die es eher zurückgezogen liebt - still und beschaulich, im Dialog mit der Natur, mit der Seele. Ab und zu darf´s zwar auch mal krachen: Tanzen, Parties, Freunde – aber im Großen und Ganzen halte ich mich, wenn irgendwo eine Gruppe ist, eher zurück und bin still.
Und gerade deswegen – eine Stimme spricht zu mir. Meine eigene? Nein, es ist, als flüstere mir etwas ins Ohr. Und gerade deswegen ist das deine Lernaufgabe. Du hast so viel zu geben. Stille. Mein Herz pocht. Es wird leicht sein.

Ich hinterfrage nicht. Meine Seele spürt einfach, das stimmt – das soll ich tun. Zu lange schon lebe ich nach meinen Träumen, nach meinem Herzen, nach inneren Bildern – auch wenn es manchmal gegen die Logik meines Verstandes geht. Ich vertraue einfach. Und immer - das war bis jetzt meine Erfahrung - hat sich dieser Weg im Nachhinein als der richtige erwiesen.

... UND MEINEN TRAUM LEBEN

„Nur wer seine Träume lebt”, schreibt der Schriftsteller Sergio Bambaren in seinem Buch „Der träumende Delphin”, „kann seine Sehnsucht stillen.” Ich weiß, ich bin nicht die einzige, die den Traum hat, mit Delphinen zu schwimmen. „You may say I´m a dreamer ... but I´m not the only one. Du kannst mit gern einen Träumer nennen – aber ich bin nicht der einzige” Ich war ein kleines Mädchen, als John Lennon ging. Aber seine Liedertexte sind geblieben. Meinen eigenen Traum, mit den Delphinen zu schwimmen, habe ich schon längst verwirklicht – und jetzt unterstütze ich Menschen dabei, den ihren zu leben. Das ist heute mein Motor.
Es stimmt, es wird wirklich leicht. Manchmal will es mir scheinen, als würden mich Wesenheiten begleiten, die mich auf die richtige Spure führen. Ich telefoniere in der ganzen Welt herum, mit meinen diversen Kontakten, wo ich schon überall war. Bis ich schließlich ganz klar spüre: Dort, auf den Bahamas, soll es sein. Auf einem Segelkatamaran. Über den Gewässern der Straße von Atlantis. Das alte Gestein wird dort auf ca. 12.000 Jahre datier, in den türkisblauen, warmen Gewässern, dem Zuhause der wild lebenden Delphine.
Ich verkrieche mich über die Silvestertage für 2 Wochen in meinem Zuhause. Es ist tiefster Wiener Winter, ich treffe niemanden. Draußen viel Schnee – und bei mir in der Wärme viel Arbeit. Schreibe Texte, bastle Webseiten. Alles schreibt sich wie von selbst. Und macht Spaß! Ich überlege, ob ich „groß angelegte” Werbung machen soll. Entscheide mich dagegen – fühle. Wenn es sein soll, kommen die richtigen Menschen auch so.

SCHAMANISCHE MEDIZIN

So passiert es dann auch – viel mehr Menschen sogar, als ich erwarte. Mein WunschZiel ist eine Gruppe mit neun Teilnehmern; so viele haben auf dem Segelboot Platz. Aber es werden viel mehr: im ersten Jahr gleich drei Gruppen! Sie kommen zustande über E-Mails, die ich versende, Mundpropaganda und ein paar Info-Vorträge. Sogar in die UNO in Wien werde ich eingeladen, um einen Vortrag über die Heilkraft der Delphine zu halten. Was durch mich gesagt werden möchte, interessiert die Menschen, es berührt sie: „Schwimmen mit Delphinen als schamanische Medizin für Lebensfreude, Präsenz, Liebe und Sein.”
Auf den Bahamas kommen die Delphine dann fast jeden Tag. Die Menschen sind glücklich: viel Lachen, viel Heilung, Tränen, Lebensfreude, Dankbarkeit. Auch ich bin dankbar. Dass ich die Dinge, die ich im Leben am meisten liebe, mit so vielen Menschen teilen darf.
Und es fließt weiter: Weitere Reisen, ich lerne immer mehr dazu, meine Arbeit entwickelt sich ständig: Heilarbeit in der Landschaft der Seele. Ich habe es gelernt, mit Menschen in Fluss zu kommen, sie zu unterstützen. Jede Heilung, jede Freude bei ihnen bedeutet auch Heilung und Freude für mich.

Manchmal brauche ich Rückzug, muss allein sein, mich besinnen und der stillen, kleinen Stimme in mir drin lauschen. Dann gehe ich in die Berge, um in Verbindung zu treten und zu hören, was ich tun soll. Wenn das Fließen wiederkommt, ist es ganz einfach. Ich spüre die Liebe. Ohne genau zu wissen, wo mich dieser Weg hinführen wird, gehe ich weiter. Und ich bin glücklich.

Lisa Biritz

 

Portrait: Lisa Biritz

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