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Körper, Geist & Seele | Partnermassage – Sternstunden der Beziehung | Cosima Adletzberger

 

Viele Paare sehen sich nach Zweisamkeit, nach Intimität und Abwechslung in ihrer Beziehung. Auch wenn sie eine gute Verbindung zueinander spüren, ist der Beziehungsalltag oftmals übermächtig. Der Druck im Beruf, die Kinder, gesellschaftliche und familiäre Verpflichtungen uvm. Alles will unter einem Hut gebracht werden. Da kann schon mal die Zweierbeziehung auf der Strecke bleiben.
Mit einer Partnermassage können Sie gleich mehrere Bedürfnisse auf einmal befriedigen:

Die Partnerschaft beleben
den Partner/die Partnerin von einer neuen Seite kennenlernen
Zweisamkeit leben
Zeit für sich selbst und für den Partner/die Partnerin haben
Sich körperliche Entspannung gönnen (sowohl als massierender Teil, wie auch als Massierter!)
Der Intimität und Sexualität neue Impulse geben

Um die Partnermassage zu einem gelungenen Erlebnis werden zu lassen, sind allerdings einige Empfehlungen zu beherzigen:
Machen Sie sich einen Termin für die Massage aus. So, wie Sie sich zum Bowling, oder zum Essengehen mit Freunden verabreden. Wenn Sie nämlich warten, bis einmal Zeit dafür ist, werden Sie ewig warten!
Vereinbaren Sie, wer von Ihnen massiert wird. Die Rückmeldung vieler Paare hat gezeigt, ein Durchgang an einem Abend reicht vollkommen. So kann sich derjenige, der massiert wird, wirklich entspannen, weil er/sie weiß, dass er nachher nicht noch aktiv werden „muss”.
Ihre Kommunikation sollte liebevoll und mit gegenseitigem Respekt sein. Auch die Wertschätzung des Gegenübers kann mit Worten gut kommuniziert werden: Auf die während der Massage gestellte Frage „Tut das weh?” eine Antwort wie „Geht eh”, oder „Passt schon...”, ist für beide Teile unbefriedigend. Als massierender Teil wird Ihr Bemühen nicht anerkannt und wenn Sie massiert werden, dann vielleicht gar nicht so, wie Sie es gerne hätten.

Ich rate Ihnen, sich auf folgendes „Spiel” einzulassen: Der Masseur ist der Coach, der verschiedene Varianten der Massage (Druckstärke, Geschwindigkeit, Grifftechnik) ausprobieren darf. Der Massierte lässt mit sich geschehen, spürt nach und erst wenn es tatsächlich unangenehm ist (weil der Griff zu schnell, zu fest, zu leicht, ...), gibt er die entsprechende Rückmeldung.

Noch ein paar Tipps für die Vorbereitung:
Wählen Sie für die Massage einen für beide Seiten bequemen Ort. Ich rate Ihnen davon ab, im Bett zu massieren. Dies hat mehrere Gründe:
Das Bett ist als Schlafunterlage gedacht. Es ist nicht dafür konzipiert, dass man längere Zeit aufeinander sitzt oder einer liegt und der andere daneben kniet. Durch das Knien wird die Matratze punktuell zu sehr zusammengedrückt. Der Liegende hängst dadurch durch, was speziell in der Bauchlage sehr unangenehm ist.
Als massierender Teil liegt Ihr Schwerpunkt zu tief. Daher wird die Massage mit der Zeit unglaublich anstrengend. Ihr körperliches Unbehagen übertragen Sie dann unweigerlich auf Ihren Partner, was wirklich schade ist.
Meist ist zu wenig Platz rundherum.
Ein kann sehr inspirierend sein, einen anderen Platz als das Bett zum Ort der sinnlichen Begegnung werden zu lassen.
Eine gute Alternative zum Bett könnte ein Platz am Boden im Wohnzimmer (Arbeitszimmer,...) sein. Legen Sie z.B.: ein paar weiche Decken, oder eine Gymnastikmatte auf. Halten Sie ein großes Badetuch zum Zudecken bereit.

Achten Sie weites auf:
eine wohlige Raumtemperatur
gedämpftes Licht, z.B.: Kerzen
eine ruhige Musik, die Sie beide mögen
vielleicht etwas Raumduft (Aromalampe mit sinnlichen Düften)
wohlriechendes Massageöl
Handys abstellen oder auf leise schalten!

Der körperliche Aspekt einer Partnermassage:
Eine Massage vom eigenen Partner kann unglaublich entspannend wirken, da das vorhandene Vertrauensverhältnis ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt.
Durch die durchblutungsfördernde Wirkung der Massage wird außerdem der Stoffwechsel angeregt.
Sollten Sie körperliche Schmerzen haben, dann lassen Sie diese bitte unbedingt ärztlich abklären. Mit langandauernden Verspannungen gehen Sie bitte zu einer Fachkraft (Masseur, angrenzende Berufsgruppen).
Eine Partnermassage sollte als beziehungsfördernde Begegnung mit Entspannungseffekt angesehen werden und nicht als eine Heilbehandlung für körperliche Beschwerden!

Der sinnliche Aspekt einer Partnermassage:
Eine Partnermassage ist eine Begegnung der ganz besonderen Art. Es ist nur allzu natürlich, dass sich da erotische Gedanken einschleichen können! Wenn Sie damit behutsam umgehen, kann eine Massage die Einleitung zu ungeahnten sinnlichen Erlebnissen werden, muss aber nicht...
Es war erschütternd für mich, zu hören, wie einige meiner Kundinnen reagierten, als ich ihnen sagte, dass ich Paarmassagekurse anbieten werde. Die häufigste Reaktion war: „Oje, wenn mein Partner mich angreift, dann weiß ich eh schon was kommt...”. So traurig diese Reaktion ist, so verständlich ist sie auch. Wenn eine sexuelle Handlung meist mit vielleicht sogar unbeholfenen massageähnlichen Griffen eingeleitet wird, die noch dazu erkennen lassen, dass der Partner etwas von Ihnen will und Sie nicht deswegen berührt, um Ihnen was Gutes zu tun, dann kann das ganz schlecht ankommen. Daher möchte ich Ihnen auch im Bezug auf dieses Thema ein paar Tipps mitgeben:
Wenn Sie das Bedürfnis nach Entspannung und nicht nach Erotik haben, denn sprechen Sie das schon VOR der Massage an. Der große Vorteil daran ist, dass Sie dadurch Druck (aus beiden Seiten!) nehmen. Auch Männer empfinden es manchmal als druckvoll, immer „können” zu müssen. Oftmals kommt dieser Erwartungsdruck gar nicht von der Partnerin, sondern von ihnen selbst. Gerade dann wirkt diese Abmachung aber als besonders entlastend.
Falls dennoch bei beiden die Lust nach Sexualität im Anschluss an die Massage aufkeimt, so werden Sie das merken. Dann können Sie immer noch neu „verhandeln”...
Unser größtes erotisches Organ ist unser Gehirn! Wenn Sie bei der Massage erotische Gedanken haben, wird Ihr Partner/Ihre Partnerin diese Schwingungen mitbekommen. Das kann wesentlich erotischer wirken, als wenn sofort Sie die bekannten erogenen Zonen berühren. Die Kunst der erotischen Massage besteht darin, den ganzen Körper zur erogenen Zone werden zu lassen, ohne dabei die Bust oder den Genitalbereich zu berühren!
Auch „zufällige” Berührungen können sehr erotisch wirken. Die Hand des Massierten auf den Oberschenkel des Partners/Partnerin legen lassen, beim Vorbeugen mit dem Haar, den Busen,... den Körper berühren, es gibt unzählige Möglichkeiten...

Manchmal bestehen mehr oder wenig berechtigte Ängste, wenn es um nicht professionell durchgeführte Massage geht:
Massieren ist zu anstrengend: Wenn Sie auf Ihre Körperhaltung achten, dann wird die Massage nicht zum Ersatzkrafttraining. Wichtig dabei ist, dass Sie mit Ihrem Körpergewicht arbeiten und nicht mit Ihrer Muskelkraft. Dass können Sie mit einem möglichst hochliegenden Körperschwerpunkt erreichen.
Setzen Sie sich dafür auf ein bis zwei hohe Kissen (z.B.: Meditationskissen). So bleibt Ihr Rücken gerade und Sie haben maximale Bewegungsfreiheit (siehe Foto).
Arbeiten Sie mehr mit den Handballen und weniger mit den Fingern, so schonen Sie die Finger- und Handgelenke.
Achten Sie auf Ihre Atmung.
Geben Sie Druck beim Ausatmen.

Ich könnte etwas falsch machen und damit meinem Partner/Partnerin schaden:
Wenn Sie mit Ihrer ganzen Aufmerksamkeit bei der Massage bleiben und nicht währenddessen an etwas anderes denken
achtsam mit Ihrem Gegenüber umgehen, damit meine ich: die gehörten Rückmeldungen umsetzen, auf Körpersignale wie die Atmung, ein Zucken am Körper oder Gänsehaut achten
auf Ihr eigenes Gefühl vertrauen
langsam arbeiten
und immer wieder nachfragen
dann können Sie bei einem gesunden Menschen so gut wie nichts falsch machen! Eine kranke Person dürfen Sie ohnehin nicht mit einer Massage behandeln!!!!
Es gibt noch eine Form von Ängsten, die ich bisher nur bei Frauen erlebt habe: Viele Frauen haben Befürchtungen, dass sie nicht schön genug sind, um sich fast oder ganz nackt vor ihrem Partner hinlegen zu können. Er könnte ja die Cellulite entdecken oder irgendwelche Pölsterchen oder Falten wahrnehmen! Ich habe mit vielen Männern darüber gesprochen und kann Sie beruhigen. Bisher hat kein einziger Mann diese Ängste nachvollziehen können! Wenn Ihr Partner Sie massieren will, dann tut er dass, weil er Sie gerne hat, Sie sinnlich und erotisch findet oder Ihnen etwas Gutes tun will, aber bestimmt nicht, um Sie kritisch zu begutachten!!!!!!

Ein empfehlenswerter Ablauf einer Partnermassage:
Bitten Sie Ihren Partner/Ihre Partnerin in die Bauchlage. Sie beginnen mit einem Bein, danach das andere. Danach kommt eine wohltuende, meist sehr erotisch empfundene Gesäß-Massage. Weiter geht es dem Rücken entlang bis zum Nacken. Der Hals wird ausgespart, diesen massieren Sie bitte in der Rückenlage. Jetzt lassen Sie den Partner umdrehen. Sie beginnen mit den Füßen, dann die Beine. Weiter geht es mit den Armen. Jetzt ist Ihr Partner schon wunderbar entspannt. Ein guter Zeitpunkt, um nochmals etwas den Nacken zu massieren und mit ziehenden Griffen die Halsmuskulatur sanft zu dehnen. Zum Abschluss werden noch der Bauch (im Uhrzeigersinn) und die Brust massiert. Der Busen wird seitlich und mittig umspielt, ansonsten jedoch ausgespart! Das erhöht den erotischen Faktor!
Die Massage sollte nicht länger als 45 bis 60 Minuten dauern.
Den eben beschriebenen Ablauf empfehlen ich nur Personen mit Massagevorkenntnissen. Wenn Sie auf diesem Gebiet Laie sind, lege ich Ihnen den Besuch eines Massageworkshops ans Herz. Dort lernen Sie leicht umsetzbare Griffe, die trotz ihrer Einfachheit eine wunderbar entspannende Wirkung erzielen.

Veranstaltungshinweise:
Eine Partnermassage unter den oben genannten Gesichtspunkten können Sie an einem Nachmittag in einer Kleingruppe (max. 6 Paare), oder im Einzelcoaching erlernen. Weitere Informationen dazu und Termine finden Sie unter www.angisma.at

 

Portrait: Cosima Adletzberger

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