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Gesundheit | Ming-Dynastie Medizin - Jackfrucht | Mag.a Elisabeth Rehse-Holzer

 

Der Jackfruchtbaum
Nicht nur die exotische Riesenfrucht ist beeindruckend, auch der bis zu 20 Meter hohe und mit dem afrikanischen Brotfruchtbaum verwandte Jackfruchtbaum sieht urwüchsig und kraftvoll aus. Das gelbbraune Holz wird seit Tausenden von Jahren zur Herstellung von Werkzeugen und Gebrauchsgegenständen, Musikinstrumenten und zum Maskenschnitzen verwendet. In Indien wird das Holz des zur Familie der Maulbeergewächse gehörenden Baumes gekocht und mit dem daraus gewonnenen gelben Farbstoff u. a. das Gewand der buddhistischen Mönche eingefärbt. Als einer der ältesten Bäume der Welt gilt der an die 50 Millionen Jahre alte Baum in Thailand als Glücksbringer, deshalb findet sich in fast jedem Garten des Landes ein Jackfruchtbaum. Die thailändische Folklore sagt dem Metall Kupfer außerdem Zauberkräfte nach, weshalb sich die kupferfarbenen Jackfruchtkerne als Talismane vor Verletzungen anbieten.


Die heilsamen Blätter
Den Blättern sagt man in China Heilwirkung nach: Bei Durchfall empfiehlt sich eine Suppe aus Reis mit Jackfruchtbaumblättern. Schon in der Kräutermedizin der Ming-Dynastie war die stärkende Heilkraft der Jackfrucht über das Löschen von Durst hinaus bekannt.


Die gesunde Riesenfrucht
Die Jackfrucht stammt ursprünglich aus den Regenwäldern Sumatras und Vorderindiens. Heute zählen zu den wichtigsten Anbaustätten Malaysien, Thailand und Brasilien. Aber auch in Kenia und Uganda findet sich diese als Grundnahrungsmittel dienende tropische Frucht. Die riesigen Früchte wachsen direkt am Stamm, haben ein gelbweißes bis orangefarbenes Fruchtfleisch und im Vergleich zum süßlich-lieblichen Geschmack einen durch ihren Gehalt an Capronsäure höchst unangenehmen Geruch. Das wohl schmeckende Fruchtfleisch weist viele kleine Fruchtkammern auf, in denen bis zu 500 große, braune und harte Samen liegen, die als eine der Delikatessen Asiens gelten und roh oder geröstet wie Nüsse gegessen werden. Geschmacklich erinnern sie an Maroni. Die in der Jackfrucht enthaltene Stärke wird in Indien zu Mehl verarbeitet, mit dem man Chapatis und Papadums zubereiten kann. Von den klebrigen Fasern kann man sich übrigens nicht mit Wasser, sondern nur mit Öl wieder befreien. Die Jackfrucht bietet reichlich Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen sowie Vitamin A und B.

Und wie wäre es mit Jackfruchtmarmelade?
Das Fruchtfleisch etwa zu 900 ml Fruchtmus pürieren. Ein oder zwei Kakis schälen und würfelig schneiden. Das Fruchtmus mit 1 Päckchen Zitronensäure und 500 g Gelierzucker im Verhältnis 2:1 mischen und rührend mindestens 3 Minuten zum sprudelnden Kochen bringen. Dann die Kakiwürfel zufügen und 2 bis 3 Minuten unter ständigem Rühren kochen. Marmelade in saubere Gläser füllen und fest verschließen.


Autorin: Mag.a Elisabeth Rehse-Holzer

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Jackfrucht
http://www.orkos.com/Default.aspx?tabid=62
http://www.biothemen.de/Qualitaet/tropen/maniok_brotfrucht_jackfruit.html
http://www.eineweltladen.info/projects/archive/fruitlex.pdf

 

Portrait: Mag.a Elisabeth Rehse-Holzer

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