*
Menu
social_bootmark
 

Gesundheit | Bernstein als Heilmittel? | Mag.a Elisabeth Rehse-Holzer

 

Bernstein

Ursprung und Geschichte
Bernstein ist ein fossiles versteinertes Harz von Nadelbäumen, z. B. der Bernsteinkiefer oder Pseudolarix, einem Verwandten der Goldlärche, aus den so genannten Bernsteinwäldern, die vor ca. 40 bis 50 Millionen Jahren durch große Klima- und Standortveränderungen in Sümpfen versanken. Seinen Namen hat sich der Stein durch seine „auffällige Brennbarkeit” erworben: Im Mittelniederhochdeutschen bedeutet „börnen” brennen. Seine Bezeichnung im Griechischen als „élektron” (hell, glänzend und strahlend) spiegelt ebenfalls die Qualitäten dieses meist gelben Steines wider. Bei Reibung kann sich das fossile Harz elektrostatisch aufladen, was größere Bernsteine dazu befähigt hat, „in vornehmen antiken Haushalten [...] als Kleiderbürste” zu dienen und staubige Teilchen oder Stofffasern an sich zu ziehen. Bereits in der Antike schilderten Thales von Milet (ca. 624-546 v. Chr.), Aristoteles (ca. 384-322 v. Chr.) und Plinius der Ältere (23-79 n. Chr.) das „Phänomen der statischen Elektrizität beim Reiben von Bernstein mit bestimmten Materialien.”


Bernstein als Heilmittel
Seit altersher wird Bernstein auch als Heilmittel verwendet. Plinius der Ältere schreibt in seinem Werk „Naturalis historia”, „dass auf der Haut getragene Bernsteinamulette vor Fieber schützen.” In der Neuzeit wiederum wurde dazu geraten, „Ehefrauen nachts Bernstein auf die Brust zu legen, um sie so zum Gestehen schlechter Taten zu bringen.” Auch zu innerer Anwendung wurde der Stein in zermahlener Form früher genutzt, etwa bei Krankheiten des Verdauungstrakts oder bei Nierenleiden. Ab dem 19. Jahrhundert wurde das aus Bernstein gewonnene Bernsteinöl zum Einreiben bei Rheuma verwendet. Die bekannte Klosteräbtissin Hildegard von Bingen (1098-1178) setzte Bernstein ebenfalls ein „bei Magen- und Eingeweideschmerzen, erschwertem Urinieren, gegen Pest und mit Wein vermischt.” Gleich wie das Baumharz die Wunden des Baumes verschließt, so wurde fein pulverisierter und gereinigter Bernstein auf Salbenbasis früher auch bei der antiseptischen Wundbehandlung verwendet. Auch als Beigabe zu Räucherwerk kommt der aromatisch riechende Bernstein heute noch in Gesellschaft von Weihrauch, Zeder, Myrrhe und Co. zur Anwendung.

Bernstein schmückt
Schon in der frühesten Urgeschichte der Menschheit wurde Bernstein zu Schmuck und Zierobjekten verarbeitet. Das wohl berühmteste Kunstobjekt aus Bernstein war das seit dem 2. Weltkrieg verschwundene Bernsteinzimmer, das im Katharinenpalast bei Puschkin in den Jahren 1973 bis 2003 detailgetreu rekonstruiert wurde. König Friedrich Wilhelm I. von Preußen schenkte es 1716 dem russischen Zaren Peter dem Großen.


Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bernstein
http://www.horusmedia.de/2006-bernstein/bernstein.php
http://www.sonnlicht.at/raeucherwerk/harze/raeucherwerk-bernstein.htm
http://www.naturalgems.de/bernstein.html

 

Portrait: Mag.a Elisabeth Rehse-Holzer

team-member-werbung
Benutzername:

Passwort:

Login automatisch

Passwort vergessen?

Find us on Google+
Hier könnte Ihre
Werbung stehen!

dottergelb - PR 2.0 für Fashion, Design, Lifestyle, Kultur, Wellness & Co.
www.bamboo-spirit.at/Werbung
Menu
Bamboo-Spirit eBook Bamboo-Spirit eBook
Audio | CD Audio | CD
Beratung | Coaching Beratung | Coaching
Buch | Karten Buch | Karten
Buchempfehlungen Buchempfehlungen
Hörbuchempfehlungen Hörbuchempfehlungen
DVD Empfehlungen DVD Empfehlungen
Geschenkartikel Geschenkartikel
gesunde Lebensmittel gesunde Lebensmittel
Gesundheit Gesundheit
Gutscheine Gutscheine
Sonstiges Sonstiges
Empfehlung
googleadsence
Hier könnte Ihre
Werbung stehen!

dottergelb - PR 2.0 für Fashion, Design, Lifestyle, Kultur, Wellness & Co.
www.bamboo-spirit.at

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail